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Prof. Dr. med. Lars Steinsträßer

Prof. Dr. med.
Lars Steinsträßer

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Handchirurgie, Intensivmedizin

  • Klinikdirektor Universitätsklinik für Plastische-, Konstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie
  • Universitäts-Professor der European Medical School
  • Heisenberg-Professor für Plastische Chirurgie

Evangelisches Krankenhaus Oldenburg, European Medical School

Steinweg 13-17
26121 Oldenburg

Behandlungsrelevante Informationen

Behandlungsschwerpunkte

  • Brustchirurgie

    Die Brustrekonstruktion nach Brustkrebs ist ein wichtiger Bereich der Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie. Deshalb wurde die Forschung in diesem Bereich so stetig wie erfolgreich vorangetrieben: Heute stehen betroffenen Frauen unterschiedlichste Methoden zur Verfügung, wenn sie ihre Brust wieder aufbauen lassen wollen. Neben dem Brustwiederaufbau mit Implantaten kann die Brustrekonstruktion auch mit Eigengewebe durchgeführt werden. Durch neue Verfahren, optimale Operationsplanung und Mikrochirurgie ist diese heute viel schonender durchzuführen als noch vor wenigen Jahren.

  • Weichteilsarkome

    Weichteilsarkome sind relativ seltene Neoplasien. Sie sind mesenchymalen Ursprungs. In den USA stellen sie 0,7 % aller Krebsneuerkrankungen dar. Man findet sie quer durch alle Altersgruppen mit einer überproportionalen Prävalenz im Kindesalter. In der Kindheit stellen sie 5–7 % aller Krebserkrankungen dar. Etwa jedes siebte Sarkom wird bei Kindern unter 15 Jahren diagnostiziert. Weichteilsarkome sind neben den ZNS-Malignomen die zweite große Gruppe von soliden Tumoren in der Pädiatrie, und gehören dort zu den fünfthäufigsten Krebstodesursachen. 40 % aller Krebsneuerkrankungen ereignen sich jenseits des 55. Lebensjahrs. Die Inzidenz liegt zur Zeit bei etwa 2–3/100.000 pro Jahr.

  • Handchirurgie

    Handchirurgie bildet einen eigenen Ausbildungschwerpunkt innerhalb der Plastischen Chirurgie und erfordert viel Erfahrung. Denn die Hand enthält alles, was im gesamten menschlichen Körper vorhanden ist, in enorm komplexer Struktur: Auf engstem Raum spielen 33 Muskeln, 22 Achsen, drei Nerven, 27 Einzelknochen, dazu rd. 17.000 Fühlkörperchen, Sehnen und Blutgefäße ineinander, damit wir fühlen, tasten, greifen können.

  • Straffungsoperationen (Body Lift)

    Zirkuläre untere Rumpfstraffung Synonyme: Bodylift, Operation nach Lockwood, Ganzkörperstraffung, Lockwood Operation Definition: Das untere zirkuläre untere Bodylift ist eine operative Maßnahme mit der die vordere, seitliche und hinter Rumpfregion in einer Operation gestrafft wird. Zusammenfassung: Straffung der gesamten unteren Körperregion (vorderer Rumpfwand, seitliche Rumpfregion, Oberschenkel Außenseiten, Rücken und Gesäß) Operationszeit: 3,5 – 4,5 h Narkoseform: Vollnarkose Stationärer Aufenthalt: 3-7 Tage Nachbehandlung: Fadenzug am Bauchnabel nach 12-14 Tagen Kompressionsanzug für 6-8 Wochen Ggf. Lymphdrainage ab dem 7ten Tag erlaubt Duschen nach 5 Tagen Baden wenn alle Krusten der Wunde abgelöst sind Antibiotikum je nach Bedarf Dauerkatheter bei Bedarf für die ersten Tage Körperliche Schung für 8- 12 Wochen (< 15 kg heben) Narbenbehandlung: Narbenmassage mit Silikongel ab dem Zeitpunkt wenn die letzte Kruste abgelöst ist (ca. 3 Wochen) Besonders nach massiver Gewichtsreduktion kommt es zu einem generalisierten Haut-Weichteilüberschuss. Zur Behandlung von Gewebsüberschüssen im Bereich der Rumpfregion hat sich das zirkuläre untere Bodylift als eine geeignete Maßnahme erwiesen. In einem operativen Eingriff erfolgt die Straffung von: vorderer Rumpfwand = Bauchregion (vom Brustbein bis zum Schambereich) seitliche Rumpfregion (Flanken) Oberschenkel Außenseiten Rücken (untere Rückenpartie) Gesäß Eine obere Rumpfstraffung oder oberes Bodylift dagegen beinhaltet eine Straffung der Brustwand / Brust, des Rückens und in manchen Fällen auch der Oberarme. Eine Straffung der Oberschenkelinnenseiten ist nicht fester Bestandteil eines Bodylifts und wird in der Regel als eigenständiger Eingriff durchgeführt. Die Operation: Je nach Körperkonstitution und den Ausgangsbedingungen wird das Bodylift unterschiedlich geplant und durchgeführt. In den meisten Fällen erfolgt im ersten Schritt der Operation die Straffung von Rücken, Gesäß und Flanken in einer Bauchlage. Im zweiten Schritt erfolgt dann in Rückenlage dann die Straffung des Bauches. Die Straffung der Bauchdecke beinhaltet auch in der Regel eine innere Straffung, dabei werden die geraden Bauchmuskeln stabilisiert und aneinander genäht. In besonderen Fällen erfolgt das Bodylift in drei Operationsschritten. Rechtsseitenlagerung, Linksseitenlagerung und dann Rückenlage. Die Operationszeit des Bodylifts beträgt zwischen 3,5 und 4,5 h in unserer Klinik. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Mit dem Bodylift wird gleihzeitig eine Straffung des Schamhügels durchgeführt. Der stationäre Krankenhausaufenthalt dauert zwischen drei und sieben Tagen. Bei aufwendigen Operationen wird zu Beginn der Operation ein Dauerkatheter gelegt, dieser wird relativ zeitnah nach der Operation auch wieder entfernt. Nach der Operation: Ein Kompressionsanzug ist für 6-8 Wochen konsequent zu tragen. Die Fäden am Bauchnabel werden nach 12-14 Tagen entfernt, alle weiteren Fäden sind selbstauflösend. Lymphdrainage kann nach etwa einer Woche bei Bedarf eingeleitet werden (diese ist aber nur in Ausnahmefällen zwingend erforderlich). Körperliche Schonung sollte für 8-12 Wochen eingehalten werden d.h. Gestände mit einem Gewicht größer als 15 KG sollten nicht angehoben werden da sonst die Gefahr besteht, dass die Naht im Bereich der Bauchmuskulatur nachgibt. Leichte körperliche Betätigungen können ab der zweiten Woche erfolgen, Schwimmen sofern alle Wunden verheilt sind nach 4 Wochen und Joggen kann nach 5-6 Wochen erfolgen. Die Narben sollten nach dem Duschen oder Baden trocken geföhnt und mit einem Silikongel einmassiert werden um einer überschießenden Narbenboldung vorzubeugen. Kleine offene Wunden sollten mit täglich ausgeduscht und mit Polyhexanid 0,02 % Wundsalbe behandelt werden. Drainagen: Sollten Sie mit einer Drainage entlassen worden sein so kann diese beim weiterbehandelnden Kollegen bei einer Drainagefördermenge < 25 ml / 24 entfernt werden. Die Drainagen sind in der Regel über eine Annaht gesichert. Risiken: Wundheilungsstörungen im Nahtbereich, Ansammlung von Wundflüssigkeit, verbreiterte Narben und leichte Asymmetrien. Weitere, seltene Risiken werden im Beratungsgespräch durch unsere Ärzte im Detail besprochen.

  • Gesichtsstraffung (Facelift)

    Eine Gesichtsstraffung bezeichnet einen Eingriff mit dem Ziel die Gesichtshaut und das darunter liegende Gewebe zu straffen und ihm eine höhere Spannung zu verleihen. Ziel ist es eine natürliche Verjüngung durch diesen Eingriff zu erzielen. Zusammenfassung: Operationszeit: 2,5 – 4h Narkoseform: Vollnarkose Stationärer Aufenthalt: 1-3 Tage Nachbehandlung: Fadenzug nach 7 Tagen Kompressionsmaske für 2-3 Wochen Ggf. Lymphdrainage ab dem 2 Tag Duschen nach 5 Tagen 2-3 Wochen körperliche Schonung Narbenbehandlung: Narbenmassage mit einer fetthaltigen Salbe (Panthenol, Silikongel) ab dem Zeitpunkt wenn die letzte Kruste abgelöst ist (ca. 2-3 Wochen) Individuell kommen unterschiedliche Techniken und Ausdehnungen des Eingriffes infrage. Liegt eine erschlaffte Gesichts- und Halshaut vor so wird oftmals Gesicht- und Hals in einem Eingriff gestrafft. Der feine Hautschnitt erfolgt im Gesicht in Arealen, die dem äußeren Betrachter nicht direkt ins Auge fallen (vor und hinter dem Ohr). Die Operation an sich erfolgt in der Tiefe der Unterhaut. Dabei werden zum Liften eines Bereiches Haut- und Muskelstrukturen mithilfe von Nähten gestrafft und an festen Strukturen neu verankert. In Kombination mit dem Entfernen von überschüssiger Haut kann ein ästhetisch ansprechendes gesichtsverjüngendes Ergebnis erreicht werden. Abhängig vom Ausgangsbefund kann ein Facelift mit einer Eigenfettunterspritzung im Gesicht zum Volumenaufbau kombiniert werden. Risiken Nachblutungen, Nervenschädigungen und Nervenlähmungen im Gesichtsbereich. Wundheilungsstörungen, Narben die ungünstig verheilt sind, leichte Asymmetrien. Weitere, seltene Risiken werden im Beratungsgespräch durch unsere Ärzte im Detail besprochen.

Ärztliche Ausbildung

  • Facharzt-Ausbildung im Bereich Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Zusatzqualifikationen: Handchirurgie, Intensivmedizin

Sprachkenntnisse

Englisch, Französisch

Wissenschaftliche Informationen

Mitglied in folgenden Fachgesellschaften

  • American College of Surgeons (ACS)
  • Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)
  • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)
  • Deutsche Gesellschaft für Gentherapie (DG-GT)
  • Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW)
  • Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS)
  • Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung

Mitglied in folgenden Ausschüssen und Kommissionen

  • Präsident des European Plastic Surgery Research Council
  • International Editor für das Jounal Plastic and Reconstructive Surgery
  • Sektion Editor für das Journal Aesthetic Plastic Surgery
  • Herausgeber des Journals Online Access Plastic Surgery

Wissenschaftliche Preise

  • Viktor von Bruns Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung
  • Van Langenbeck Forschungspreis der Deutschen Geslleschaft für Chirurgie)
  • Sarkom Forschungspreis

Beruflicher Werdegang

  • 2013 - heute:Chefarzt und Heisenberg-Professor für Plastische Chirurgie
    Universitätsklinik für Plastische-, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie,
    Evangelisches Krankenhaus Oldenburg, European Medical School
  • 2013 - 2013:Facharzt
    Brustzentrum, Klinik für Plastische Chirurgie ,
    Sana Krankenhaus Gerresheim
  • 2001 - 2012:Sektionsleiter Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte
    Univerivertätsklinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte,
    BG Universitätskliniken Bergmannsheil
  • 2005 - 2005:Visiting Professor
    International Scholar der American Society of Plastic Surgey (ASPS),
    Harvard Medical School, Stanford University, University San Francisco Los Angeles (UCSF), New York Medical School (NYU), University of Michigan, USC, UCLA und UT Southwestern Dallas
  • 1999 - 2001:Wissenschaftlicher Mitarbeiter
    Dept. of Plastic Surgery, Trauma Burn,
    University of Michigan (USA)

Ausgewählte Publikationen

  • Krisp, Christoph; Jacobsen, Frank; Steinstraesser, Lars, Wolters, Dirk - Proteome Analysis reveals Anti-Angiogenic Environments in Chronic Wounds of Diabetes Mellitus Type 2 Patients. Proteomics. Proteomics 09/2013
  • Steinstraesser L, Lam MC, Jacobsen F, Porporato PE, Becerikli M, Stricker I, Hancock REW, Lehnhardt M, Sonveaux M, Préat V, Vandermeulen G - Skin electroporation of plasmid encoding hCAP-18/LL-37 host defense peptide promotes the healing of non-diabetic, diabetic and ischemic wounds. Molecular Therapy 03/2014
  • Steinau HU, Daigeler A, Langer S, Steinstraesser L et al - Salvage in Malignant Tumors. Seminars in Plastic Surgery 07/2010
  • Steinau HU, Steinsträsser L et al. - Soft tissue sarcoma. Resection and plastic reconstruction. Orthopade 02/2012
  • Steinstraesser et al. - A report of the ASPS Task Force on regenerative medicine: opportunities for plastic surgery. Plastic and Reconstructive Surgery 02/2013

Videos (Kongressvorträge, Interviews etc.)

  • Default

    Reconstruction surgery after soft tissue sarcoma

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