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Prof. Dr. med. Arnulf Stenzl

Prof. Dr. med.
Arnulf Stenzl

Facharzt für Urologie

  • Klinikdirektor Klinik für Urologie

Universitätsklinikum Tübingen

Hoppe-Seyler-Str. 3
72076 Tübingen

Behandlungsrelevante Informationen

Behandlungsschwerpunkte

  • Blasenkarzinom

    In Deutschland ist das Harnblasenkarzinom bei Männern der 4. häufigste, bei Frauen der 8. häufigste maligne Tumor. Ungefähr 9% der Männer und 3,5% der Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens an einem Harnblasenkarzinom. Die Weißlicht-Zystoskopie (WL) ist die wichtigste Untersuchung zur Abklärung des Verdachtes auf Malignität in der Harnblase. Die Sensitivität, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass Erkrankte mit der Untersuchung richtig diagnostiziert werden, liegt bei 85%. Ein Teil der Tumoren wird mit der WL nicht diagnostiziert.

  • Prostatakarzinom

    Das Prostatakarzinom stellt die häufigste Tumorerkrankung bei Männern dar. Aufgrund des zunehmenden Alters der Bevölkerung sowie steigender Häufigkeit diagnostischer Massnahmen (PSA-Untersuchungen, Prostatabiopsien) ist die Tendenz ansteigend. Eine adäquate Therapie sowohl im organbegrenzten als auch lokal fortgeschrittenem oder metastasierten Stadium erfordert eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Entwicklung von Therapiestandards, die den aktuellen Literaturergebnissen angepasst werden müssen.

  • Rekonstruktive Urologie

    Die Rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit der Wiederherstellung morphologischer oder funktioneller Störungen des Urogenitaltrakts. Moderne rekonstruktive Techniken wie freier oder gestielter Gewebetransfer, Prothetik, Laparoskopie und Mikrochirurgie kommen zum Einsatz. U.a. durch die Entwicklung innovativer Operationsmethoden wie der Latissimus Dorsi Detrusor Myoplastie hat unsere Klinik mittlerweile internationale Bedeutung in der rekonstruktiven Urologie gewonnen. Aktuelle wissenschaftliche Projekte beschäftigen sich mit dem Einsatz des Tissue Engineerings zur Rekonstruktion mittels im Labor hergestellter Gewebe. In absehbarer Zeit werden derartige Techniken auch für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen.

Ärztliche Ausbildung

  • Facharzt-Ausbildung im Bereich Urologie

Wissenschaftliche Informationen

Forschungsschwerpunkte

  • Interuniversitäres Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST)

Mitglied in folgenden Fachgesellschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)
  • Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
  • American Society of Clinical Oncology (ASCO)
  • American Urological Association (AUA)
  • European Association of Urology (EAU)

Ausgewählte Publikationen

Weitere Publikationen auf PubMed